Herzlich Willkommen!

Seit über 20 Jahren arbeitet Simon Ngota mit Hexenjagdflüchtlingen. Sein Witch-hunt Victims Empowerment Project ist seit 2010 in Gushiegu stationiert. 200 ältere Frauen sind in den drei Asylen gestrandet. Weitere 800 leben in fünf weiteren Asylen, die regelmäßig besucht werden. Auf diesen Seiten möchten wir über moderne Hexenjagden und das Witch-hunt Victims Empowerment Project aufklären.

Soforthilfe

Neu ankommende Flüchtlinge haben meist nichts mehr. Wo verwandtschaftliche Netzwerke versagen, springen wir mit materiellen Hilfen ein.

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Aufklärung - Awareness

Kleine Theaterstücke sind in Ghana ein beliebtes Mittel, um brisante Themen anzugehen.

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Diplomatie

Erdpriester, Chiefs und Ältestenräte sind die höchsten Autoritäten auf lokaler Ebene. Verhandlungen hängen von ihrem Zuspruch ab.

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Schulbildung

Wir organisieren Schulbildung für Flüchtlingskinder in den Asylen.

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Aktuelles

Vergrößerung des deutschen Teams

Seit AnfangStephen dieses Jahres hat das deutsche Team von „Hilfe für Hexenjagdflüchtlinge“ Zuwachs bekommen. Stephen ist 23 Jahre alt und studiert Ethnologie und Soziologie in Heidelberg. Er absolvierte ein 6-wöchiges Praktikum bei WHVEP in Ghana und bekam somit Einblicke in die Arbeit der Organisation. Er fuhr mit in die verschiedenen Fluchtorte und unterstützte das Team bei den täglichen Aufgaben. Nach seinem Praktikum entschied er sich, das Projekt weiterhin von Deutschland aus zu unterstützen.

In den nächsten Wochen wird er auf dieser Seite Bilder, Geschichten und Impressionen von seiner Zeit in Gushiegu und den anderen Fluchtorten, veröffentlichen.

 

 

 

Nachruf – Martha Timiye

[Martha]Mit Bestürzung erfuhren wir, dass unsere Mitarbeiterin Martha Timiye am 23.10.2015 an einer kurzen, schweren Erkrankung im Atebubu Discrict Hospital verstarb. Martha war nach einer Hexereianklage in Saboba sozial diskriminiert worden. Nachdem wir sie in Yendi trafen, ist sie im Februar voller Hoffnung nach Atebubu gezogen, um dort für uns als Hilfslehrerin für die Kinder im Asyl bei Duabone zu arbeiten. Martha hinterlässt zwei Söhne. Ihr Tod ist ein schwerer Verlust und erfüllt uns mit Trauer.