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Zehn Jahre Hilfe für Hexenjagdflüchtlinge!

Vor zehn Jahren habe ich mit Simon Ngota während meiner Feldforschung das „Witch-hunt Victims Empowerment Project“ gegründet. Wenige Monate später entstand in Deutschland das Unterstützerprojekt „Hilfe für Hexenjagdflüchtlinge“. In diesen zehn Jahren erlebten wir viele Höhen und Tiefen. Private Spenden ermöglichten den Start. Nach einer langen Durststrecke konnten wir Partner gewinnen: ein von Familie Hichert gespendeter Toyota-Hilux ermöglichte die Arbeit in vollem Umfang aufzunehmen, die dänische Organisation „Senioren ohne Grenzen“ trat als Partner bei, die Klaus-Jensen-Stiftung konnte gewonnen werden und Einzelpersonen spendeten teilweise mehrere tausend Euro auf einmal oder über Jahre hinweg.
All diesen Unterstützenden danken wir herzlichst! Es gäbe ohne sie kein Projekt in Ghana, das langfristig, ausschließlich und dauerhaft mit Hexenjagdflüchtlingen arbeitet. Durch unsere Maßnahmen haben wir einen Rückgang der Neuzugänge in den von uns betreuten Asylen um bis zu 80% erreicht! Die Zahl der Todesfälle in den Asylen durch Krankheit und Mangelernährung ging auf Null zurück!

Leider gehört zu diesem Jahrestag auch ein besorgter Ausblick dazu: aus Dänemark geförderte Teilprojekte sind ausgelaufen und konnten aus formalen Gründen nicht verlängert werden. Private Spenden gehen zurück. Leider konnte das Thema größere Geldgeber nicht erreichen. Wir müssen fürchten, unsere Arbeit 2020 drastisch zu reduzieren oder auf lange Sicht ganz einstellen zu müssen.
Wir brauchen mindestens 10,000 Euro pro Jahr, um dauerhaft arbeiten zu können und weitere Förderungen mit Eigenanteil einwerben zu können. Das ist umso schwerer, als unsere gesamte Arbeit ehrenamtlich läuft und von wenigen Personen abhängt. Helfen Sie uns!
Wenn wir Sie bereits überzeugt haben: Bitte unterstützen sie unsere Pionierarbeit weiter! Werben Sie für unser Projekt! Machen Sie es bekannt bei Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen!
Ich als Vorsitzender biete an, jede und jeden Spender*in persönlich von unserer Tätigkeit zu überzeugen: Mit Bildvorträgen, am Telefon oder per Chat.
Fragen Sie mich über das Kontaktformular an!

Mit herzlichen Grüßen,

Felix Riedel

Dokumentation und Zuhören sind wichtiger Teil der Tätigkeit unseres Teams!
Unter schwierigsten Bedingungen im Einsatz!
Aufklärung nach innen und nach außen: Den geflüchteten Frauen erklären Simon Ngota und Banabas Dalabre ihre Rechte und informieren sie über wichtige Neuerungen oder Gesundheitskampagnen. Auf Marktplätzen und Workshops klären wir die Bevölkerung auf. Mit Erfolg: 80% weniger Neuzugänge in den von uns betreuten Asylen!